Naturpädagogik

 

Im Frühling den Vogelstimmen lauschen und Waldmeisterduft schnuppern, im Sommer Schmetterlinge beobachten und Wiesenpflanzen kennenlernen, im Herbst mit bunten Blättern gestalten und Wildfrüchte genießen. Und im Winter? Einer Fuchsspur folgen, Bäume an ihren Knospen unterscheiden und Nisthilfen bauen...

 

Über das Sehen, Riechen, Hören und Fühlen sind wir mit der äußeren Natur verbunden, unsere Sinne sind dabei das Tor zur Außenwelt. Indem wir Pflanzen, Tiere und Lebensräume wahrnehmen, erforschen und kennenlernen, wächst unsere Beziehung zu ihnen und werden sie uns vertraut. Das ermöglicht die Erfahrung „Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will“ (Albert Schweizer). Es ist von zentraler Bedeutung, genau diese Erfahrung, dass auch wir ein Teil der Natur sind, zu beleben und zu vertiefen. Diese emotionale Verbundenheit mit Natur und das Gefühl des Dazugehörens gilt als der handlungswirksamste Faktor für einen verantwortungsvollen und von Nachhaltigkeit geprägten Umgang mit Natur! Naturbeziehung ist die Grundlage für alle weiteren Bildungsprozesse!

 

 

Räume und Zeiten für das Naturerleben

Mit meiner naturpädagogischen Arbeit möchte ich …

 ... Interesse und Begeisterung für die Natur wecken

 ... die Sinne beleben und für Vielfalt sensibilisieren

 ... die Kenntnisse über die Lebensweise der Tiere, Pflanzen und über ihre Lebensräume erweitern

 ... die Artenkenntnis vertiefen

 ... den Blick für Naturphänomene schärfen

 ... ökologische Zusammenhänge verständlich machen
 ... Denkanstöße und Anregungen zu konkreten Handlungsmöglichkeiten geben

 

Seit mehr als 25 Jahren bin ich mit Kindern und Erwachsenen in der Natur unterwegs – in allen Lebensräumen, zu einer Fülle von Themen und in Zusammenarbeit mit den verschiedensten Einrichtungen. Darüber hinaus gebe ich meine Erfahrungen in meinen beiden Büchern "Naturwerkstatt Schmetterlinge“ im AT-Verlag und in „Nichts wie raus auf die Streuobst­wiese“ im Verlag an der Ruhr weiter. Diese und zahlreiche andere Broschüren zu verschiedenen Themen  sowie Beiträge in Fachzeitschriften finden Sie hier.

 

Egal ob mit einer Schulklasse, bei einer Fortbildung oder einem Teamausflug: Immer geht es um einen ganzheitlichen Zugang zur Natur. Wahrnehmen und Forschen, Spielen und Kreativsein, Bewegen und Genießen sind dabei angesagt! Wir sind auf einer gemeinsamen Entdeckungsreise unterwegs und greifen auf, was die Natur und die Jahreszeiten uns zuspielen.

 

Gemeinsames Ziel aller Veranstaltungen ist es, die Naturbeziehung und Naturvertrautheit zu vertiefen und zu einem Verhältnis Mensch-Natur beizutragen, das auf Wertschätzung und Respekt beruht und in dem sich der Mensch als ein Teil der Natur verstehen lernt.

 

 

 


In der Natur sein: Naturpädagogik, Waldbaden und Naturtherapie

Zwischen diesen drei Formen des In-der-Natur-Seins gibt es in meiner Arbeit fließende Übergänge. In der Naturpädagogik spielen ebenso wie beim Waldbaden und in der Naturtherapie Naturerfahrungen eine ganz zentrale Rolle. Darüber hinaus gibt es Impulse und Übungen, die ich in meiner Arbeit in allen drei Ansätzen nutze. Trotzdem habe ich in diesen drei Formen des In-der-Natur-Seins verschiedene Anliegen.

Während ich mit der Naturpädagogik die Beziehung zur Natur im Hinblick auf Bildungsprozesse fördern und vertiefen will, geht es mir beim Waldbaden vor allem um die vielfältigen gesundheitlichen Wirkungen von Zeiten in der Natur. In der Naturtherapie (Exist) steht der Mensch mit seiner Entwicklung im Mittelpunkt. Darüber hinaus ist hier die therapeutische Beziehung von zentraler Bedeutung, innerhalb derer sich Menschen entwickeln und verändern können.


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