WAldbaden

 

Dem hektischen Alltag den Rücken kehren – langsam werden und ankommen – durch den Wald schlendern – nichts leisten müssen - innehalten und verweilen – an einem Baum sitzen - lauschen und riechen, schauen und fühlen – innere und äußere Ruhe genießen -  neugierig sein - entdecken und staunen – zu-sich-selbst-kommen – auftanken sich als ein Teil des Ganzen spüren – gelassen werden –  eigene Lebendigkeit spüren – einfach DA-Sein …

 

 

Wie oft sind wir im Wald unterwegs und doch in Gedanken ganz woanders!? Beim „Waldbaden“ sind wir WIRKLICH im Wald! Es lässt sich beschreiben als ein begleiteter, sehr langsamer und bewusster Spaziergang mit allen Sinnen, bei dem die gesundheitsfördernden Aspekte des Waldes im Mittelpunkt stehen und bei dem der Weg das Ziel ist. Langsam gehend und unter den Bäumen verweilend, achtsam und staunend genießen wir die Natur um uns herum. Wir sind gemeinsam unterwegs – mal in der Gruppe, mal Jeder für sich allein. Impulse für alle Sinne sowie ungewohnte Blickwinkel machen den Spaziergang zu einem sinnlichen Genuss. Atemübungen, Körperübungen und Übungen zur Achtsamkeit vertiefen unser Erleben und führen die Aufmerksamkeit in das Hier und Jetzt. So lernen wir den Wald auf ungewohnte Weise neu kennen und staunen über seine Schönheit und Vielfalt. Dabei entspannen wir und tanken die wohltuende Wirkung des Waldes für Körper, Geist und Seele.

 

„Shinrin Yoku“ ist japanisch und bedeutet „ein Bad in der Atmosphäre des Waldes nehmen“ (kurz „Waldbaden“). Es ist in Japan und Korea seit Jahrzehnten wegen seiner positiven Wirkung in der Stressprävention, in der Erholung und bei Heilungsprozessen fester Bestandteil des Gesundheitswesens

 

Natur und Gesundheit

Zeiten in der Natur bieten optimale Bedingungen, damit Erholungs-, Heilungs- und Regenerationsprozesse in Gang kommen und sich entfalten können. Auf körperlicher Ebene werden der Blutdruck, die Herzfrequenz und der Stress­hormonspiegel gesenkt, und das Immunsystem wird gestärkt. Waldluft ist staubärmer und feuchter als die Luft außerhalb und damit wohltuend für die Atemorgane. Noch dazu haben die ätherischen Öle und Terpene von Nadelbäumen eine erfrischende und desinfizierende Wirkung auf die Bronchien.

 

Von großer Bedeutung sind beim „Waldbaden“ die psychischen Wirkungen. Die angeleiteten Übungen bewirken eine Beruhigung und tiefe Entspannung. Sie unterbrechen das Gedankenkarussel und helfen, für eine Weile den Alltagsmodus des Funktionierens, Leistens und Planens zu verlassen – „weg von der Alltagshektik, hin zu dir selbst!“. Durch das Erfahren der „äußeren“ Natur kommen die Teilnehmenden mehr in Kontakt mit sich selbst, mit ihrer „inneren Natur“ und können sich als ein Teil der Natur erleben. Sie schöpfen Kraft und Lebensfreude und stärken ihre Resilienz.

 

Inzwischen gibt es viele wissenschaftliche Studien, die die Heilwirkungen von Waldaufenthalten belegen, und im Netz gibt es eine Fülle von weiterführenden Informationen zu diesem Thema.

 

"Baden im Wald?"

Das Waldbaden richtet sich an alle Menschen, die gern in der Natur sind, die Entspannung suchen und etwas für ihre Gesundheit tun möchten. Weil wir langsam unterwegs sind, ist es auch geeignet für Menschen, die keine gute Kondition haben oder nicht weit laufen können.

 

Waldbaden ist keine naturkundliche Führung, hat keinen Bildungsanspruch oder therapeutischen Anspruch, sondern die wohltuende, gesundheitsfördernde Wirkung des Waldes steht im Mittelpunkt. Ein wertschätzender, respektvoller und schonender Umgang mit dem Wald ist dabei selbstverständlich.

 

Waldbaden ist zu jeder Jahreszeit und in (fast) jedem abwechselungsreichen, nicht zu stark frequentierten Wald möglich. Sie brauchen keine Badesachen sondern drei bis vier Stunden Zeit, eine Portion Neugier und Lust auf neue Erfahrungen!



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